Geschäftsmodell Abschiebung

Während die politische Debatte um den Schutz von Geflüchteten tobt, bleibt ein Aspekt oft unbeachtet: Für einige Privatunternehmen ist die Versorgung von Geflüchteten genauso wie deren Abschiebung ein lukratives Geschäft. Wer profitiert von diesem Markt mit Steuergeldern?

Bo Wehrheim

1. Geschäftsmodell Abschiebung

1.1 Reisebüros

1.2 Fluggesellschaften

1.3 Medizinische Gutachter

1.4 Software für Datenforensik

2. Geschäftsmodell Unterbringung

2.1. Betreiber von Unterkünften

2.2 Containerfirmen

2.3 Sicherheit und Überwachung

3. Geschäftsmodell Versorgung

3.1 Verpflegung

3.2 Bezahlkarte

1. Geschäftsmodell Abschiebung

Abschiebungen von geflüchteten Menschen sind ein politisches Reizthema. Für kleine Charter- und strauchelnde Ferienflieger sind sie vor allem eines: Ein hochprofitables Geschäft. Da der Staat (oder die EU-Agentur Frontex) die Flüge komplett bezahlt, sind die Margen deutlich höher als im hart umkämpften Tourismusmarkt. Ein einziger Charterflug mit nur wenigen Abgeschobenen kann die Steuerzahler:innen mehrere Hunderttausend Euro kosten. So schlugen etwa die beiden Sammelabschiebungen nach Afghanistan im Juli und August 2026 mit jeweils mehr als 300.000 Euro zu Buche (ohne Frontex-Beteiligung).1

Im ersten Halbjahr 2025 hat Deutschland fast 15 Millionen Euro für Charter-Abschiebeflüge ausgegeben2 – allein für die Miete. Dazu kommen Personalkosten für Bundespolizei – teilweise fliegen doppelt bis dreimal so viele Beamt*innen mit, wie Betroffene – sowie für Dolmetscher*innen, Sanitäter*innen und Bodenpersonal.3 Im Jahr 2025 kostete die sogenannte Sicherheitsbegleitung zusätzlich 10,13 Millionen Euro.4

Flugabschiebungen teilen sich auf in Einzel- und Sammelabschiebungen. Einzelabschiebungen werden – möglichst unauffällig, um die anderen Passagiere nicht zu irritieren – auf regulären Linienflüge durchgeführt, wo dann einzelne Betroffene mitfliegen. Sammelabschiebungen sind Charterflüge, mit denen mehrere Dutzend bis hunderte Betroffene gleichzeitig abgeschoben werden.

Linienflüge sind billiger und weniger personalaufwändig als Charterflüge, trotzdem greifen Abschiebebehörden massiv auf Charteranbieter zurück. Gründe dafür sind unter anderem, dass Linienfluggesellschaften wie die Lufthansa zunehmend in die Kritik gerieten oder Pilot:innen Haltung zeigten und die Mitnahme verweigerten. Im Jahr 2025 haben sich Pilot*innen in 514 Fällen geweigert, an Abschiebungen mitzuwirken.5

Der Anteil der Sammelabschiebungen – die zudem fast vollständig von Frontex finanziert werden – steigt jedes Jahr.6

1.1 Reisebüros

In NRW melden sich die Ausländerämter, wenn sie jemanden per Flug abschieben wollen, bei der Zentralstelle des Landes Nordrhein-Westfalen für Flugabschiebungen (ZFA) in Bielefeld. Die ZFA ist organisatorisch bei der Stadt Bielefeld angesiedelt und verfügt über eigene Mitarbeiter:innen, die Abschiebungen in Sammelchartern und Linienflügen vorbereiten. Dazu kooperieren sie mit Frontex und der Bundespolizei oder sie legen selbst Airline, Route und Flugdaten fest und buchen die Flüge über ein Vertragsreisebüro, das mit einem Netzwerk aus spezialisierten Charterfluggesellschaften zusammenarbeitet. Von 2016 bis 2019 bestand auf Bundesebene ein Rahmenvertrag mit dem Touristikkonzern DER Deutsches Reisebüro, das an jeder zweiten Abschiebung mitverdient hat.7

2020-2024 wurde der Rahmenvertrag mit DER Business Travel geschlossen. Das Reisebüro war ehemals Teil der DER Touristik Gruppe, wurde aber 2019 vom US-Finanzdienstleister American Express Global gekauft.8

In NRW ist mindestens seit 2021 Westtours Reisen GmbH9 für das Buchen der Flüge verantwortlich. Laut Ausschreibung verdiente das Reisebüro an der Beauftragung für zwei Jahre 454 780 Euro.10 Brisant: Westtours ist Teil der Lufthansa Gruppe, die unter dem Slogan „Deportation Class“ massiv für die Beteiligung an Flugabschiebungen kritisiert wurde.11

1.2 Fluggesellschaften

Die Bundesregierung zensiert seit mehreren Jahren in Antworten auf Bundestags-Anfragen die Namen der Fluggesellschaften, die abschieben, aus Angst vor Protesten. Doch das aktivistische Projekt Deportation Alarm macht in den Sozialen Medien regelmäßig Sammelabschiebungen öffentlich und gibt auch die jeweils verantwortliche Airline bekannt.12

2021 waren die Großverdiener die Airlines Wamos Air, Air Tanker und Privilege Style mit jeweils 3-3,5 Millionen Euro. Danish Air Transport hatte mit 26 die meisten Charter-Abschiebungen zu verbuchen und dafür 2 Millionen Euro erhalten.

Die Firma Privilege Style hat seinen Sitz in Spanien und ist trotz einer sehr kleinen Flotte (ca. 4–5 Großraum- und Standardrumpfflugzeuge) international berüchtigt im Abschiebe-Business. Die Airline vermietet ihre Flugzeuge inklusive Crew flexibel an Regierungen weltweit. Im Jahr 2022 stand Privilege Style im Zentrum weltweiter Proteste, als sie von der britischen Regierung für die (später gestoppten) Abschiebeflüge nach Ruanda gechartert wurde.13 Nach massivem Druck von Aktivist*innen und Kampagnen wie Aviation Against Deportations lenkte die Airline ein und erklärte öffentlich, keine Ruanda-Flüge mehr durchzuführen.14 Für Abschiebungen aus Deutschland wird sie dennoch weiter genutzt, unter anderem in die Zielländer Armenien, Bulgarien, Georgien und Kosovo.

Im Jahr 2025 war Enter Air mit 62 Flügen die Top 1 gebuchte Fluggesellschaft, mit einigem Abstand folgen Freebird Airlines (27 Flüge), Georgian Airways (25 Flüge) und die deutsche Fluggesellschaft Sundair (23 Flüge) aus Stralsund.15 Sundair übernahm nach der Pleite von Germania dessen Balkan-Flüge und gilt als feste Größe für Flugabschiebungen in den Balkan. Zielländer sind: Armenien, Bosnien-Herzegowina, Georgien, Moldau, Kroatien und Serbien.16 Eine weitere deutsche Fluggesellschaft in diesem Business ist Avanti Air für Abschiebungen u.a. nach Rumänien. Die Basis der Fluggesellschaft ist laut wikipedia der Flughafen Mönchengladbach.

Im laufenden Jahr 2026 wurde häufig die türkische Charter-Airline Freebird beauftragt. Freebird flog politisch besonders umstrittene Abschiebungen in den Irak und nach Afghanistan. Weitere Flüge zielten nach Gambia, Albanien, Kosovo, Moldau, Georgien, Kroatien und die Türkei.

Weitere Airlines, die im laufenden Jahr 2026 bereits Charter-Abschiebungen geflogen sind: Albastar (Nord-Mazedonien, Serbien, Bulgarien, Gambia, Armenien, Georgien), Georgian Airways (Georgien), Enter Air (Moldawien, Serbien, Albanien, Kosovo, Nord-Mazedonien, Kroatien, Bulgarien), World2Fly (Nigeria, Ghana), Corendon Airlines (Serbien, Nord-Mazedonien, Aserbaidschan, Kroatien, Albanien, Kosovo, Armenien), Iberojet: (Nigeria, Ghana), Global Reach Aviation (Griechenland). Im Februar 2022 präsentierte der Traditionsverein Fortuna Düsseldorf den Corendon Airlines als offiziellen Airlinepartner.17

1.3 Medizinische Gutachter

Bei allen Geflüchteten, deren Akte einen medizinischen Befund aufweist, muss vor einer Abschiebung geprüft werden, ob sie „reisefähig“, oder im Fall von Abschiebehaft „haftfähig“ sind.

Die 2019 gegründete Firma d.med works (behördenarzt.de) aus Düsseldorf vermittelt freiberufliche Ärzt*innen, die im Auftrag der Ausländerbehörden Abschiebeflüge „medizinisch begleiten“ und die Reisefähigkeit der Betroffenen beurteilen. Die Praxis ist ethisch umstritten, da sie in Konflikt mit der ärztlichen Schweigepflicht geraten kann.18 Über die Firma werden gegen Bezahlung auch Ärzt:innen organisiert, die an den Zielflughäfen einer Abschiebung Menschen „in Empfang“ nehmen sollen. Damit wollen Ausländerbehörden „auf dem Papier“ erreichen, dass selbst schwerst kranke Menschen abschiebbar werden. Gerichte tragen dies dann vielfach mit. In der Praxis ist diese Vorgehensweise aber kaum unabhängig überprüfbar.

Behördenarzt.de agiert bundesweit und zählt neben Ausländerbehörden auch Polizeibehörden, Gesundheitsämter, Ordnungsämter oder Justizvollzugsanstalten zu seiner Kundschaft.

Geschäftsführer Frederik Sterthoff behauptet gegenüber der NRZ, dass Behördenarzt.de keine Gutachten erstelle, keine Untersuchungen durchführe und keine Aufträge annehme, „um bei Abschiebungen zu helfen“.19 Unstrittig ist jedoch, dass die Firma d.med works mit Abschiebungen viel Geld verdient.

Ähnlich agiert die „Notarzt-Börse“20, eine Website, auf der Behörden ganz pragmatisch ärztliche Unterstützung für Abschiebeverfahren anfordern können. Die Plattform bemüht dabei ein bemerkenswertes Euphemismus-Marketing: Gründer Dr. André Kröncke lässt auf der Website verkünden, sein Unternehmen „engagiere“ sich in der Betreuung von Asylsuchenden, um „in dieser unruhigen Zeit eine Basis für medizinische Sicherheit für die Schutzsuchenden [zu] schaffen“.

Die humanitäre Fassade soll das eigentliche Geschäftsmodell verschleiern. In der Praxis geht es meistens nur darum, die Reisetauglichkeit für die Abschiebung amtlich zu bestätigen.

Laut Website ist Kröncke auch für die drei Landesunterkünfte in Schleswig-Holstein zuständig.21

Auch der Arzt Michael Koenen aus Bonn (Koenen Consulting) wird regelmäßig von den Behörden beauftragt. Im Jahr 2004 warb er noch ganz unbefangen und offensiv für seine Dienste. In Werbeschreiben an die Ausländerbehörden hieß es: „Gerne“ biete er „eine Zusammenarbeit“ bei „Begleitung von Zugriffen“ und medizinischer „Begutachtung“ an. Den Behörden stellte er „mehr und schneller zum Abschluß gebrachte Fälle“ in Aussicht. In den Anhang legte er seine Preisliste.22

Bis ca. 2015 warb der Arzt mit einer eigens dafür erstellten Homepage (http://koenen-consulting.eu/) öffentlich für seine Dienste. Heute ist die domain noch existent, aber nicht mehr öffentlich zugänglich. Nachdem er zunehmend kritisiert worden war, ist es heute weitaus schwieriger, Informationen über Koenens Arbeit zu bekommen. Seit 2011 fügt er seinen Gutachten eine lange Urheberrechts- und Datenschutzklausel hinzu. Aus vertraulicher Quelle wissen wir aber, dass Koenen auch heute noch als „Fit-to-Fly-Arzt“ aktiv ist.

Die Gutachten sind für die beauftragten Ärzt:innen ein lukratives Geschäft: Während der Pandemie wurde ein einzelner Coronatest mit 660 Euro vergütet. Ein Reisegutachten kostet aktuell 960 Euro, wovon 900 Euro pauschal für 6 Stunden und 60 Euro für Fahrtkosten berechnet werden. In der Realität dauert ein solches Gutachten – i.d.R. nur eine kurze Befragung plus Kontrolle der Vitalwerte – aber nur 10 Minuten.23 Begutachtungen können auch nach Aktenlage angefertigt werden. Dann würde eine Reisefähigkeit ohne konkrete Untersuchung der betroffenen Person attestiert.24

Ein Arzt mit ähnlichem Geschäftsmodell ist Prof. Dr. Heiko Schneitler (Schneitler Gesundheitsdienst GmbH) aus Solingen. Der mittlerweile 80-Jährige wurde 2011 als Leiter des Düsseldorfer Gesundheitsamts in den Zwangs-Ruhestand versetzt.25 Seit 2015 verdingt er sich offenbar als „Gutachter für öffentlich-rechtliche Auftraggeber“.26

1.4 Software für Datenforensik

In NRW wurde im Jahr 2023 eine sogenannte „Stabsstelle Datenforensik“ eingerichtet, die unter dem Dach der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) Essen arbeitet.27 28 Diese Stelle soll die „Identitätsklärung ausreisepflichtiger Personen“ unterstützen. Soll heißen: Mitarbeiter:innen der Ausländerbehörde können in den privaten Nachrichten und Accounts von Betroffenen schnüffeln, um deren Staatsangehörigkeit und personenbezogene Daten herauszufinden. Diese Daten braucht die Ausländerbehörde, um eine Person abschiebbar zu machen. Kommunale Ausländerbehörden können sich an die ZAB Essen wenden. Die Stelle der ZAB Essen ist dabei regional für die Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln zuständig. Bei der ZAB Bielefeld gibt es eine ähnliche Stelle, die für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster zuständig ist.29

Ein Erlass vom Juni 2026 fordert auch die anderen ZABen dazu auf, aufgrund der „gestiegenen Herausforderungen im Rückkehrbereich“ eigene Stellen zur Datenträgerauswertung zu schaffen.30

Das Land Niedersachsen hat in den Jahren 2022 und 2023 fast 80.000 Euro in das Ausspionieren von Geflüchteten investiert. Vom Geschäft mit den Daten profitiert unter anderem das Forensik-Unternehmen Cellebrite, wie eine Recherche von Chris Köver auf netzpolitik.org zeigt: Allein die Lizenzgebühren für Cellebrite kosteten die Steuerzahler*innen im Jahr 2022 33.328 Euro und 2023 44.910 Euro.31

Cellebrite ist ein in Israel ansässiges Unternehmen, das Tools vertreibt, mit denen man Handys und Computer durchsuchen kann. Die Software wird primär von Strafverfolgungsbehörden und Regierungen genutzt.

Auch Bayern, Baden-Würtemberg und Nordrhein-Westfalen spionieren Geflüchtete mit Cellebrite-Software aus. Die ZAB Essen nutzt laut dem Jahresbericht 2024 der Stadt Essen ab 2025 das Cellebrite-Tool Collector / Inspector zum Auslesen von Computern, Handys und Festplatten. Zudem war wir die Software InspectorMagnet Axiom der Firma Magnet Forensics „zur technischen Aufbereitung von Daten“ vorgesehen.32

2024 wurden 143 Datenträger von der ZAB Essen durchsucht – fast dreimal so viele wie im Vorjahr.33 Im Jahr 2025 hat allein die Stadt Köln über 200 Handys eingezogen und davon 176 von der ZAB Essen auslesen lassen.34

In ihrem Bericht kündigt die ZAB Essen außerdem eine Kooperation Universität Duisburg Essen an. Von dort erhoffe man sich Unterstützung bei der Reparaturen von defekten Geräten.

2. Geschäftsmodell Unterbringung

2.1. Betreiber von Unterkünften

In den letzten Jahren haben journalistische Recherchen besonders einen Akteur in den Fokus genommen: Den britischen Rüstungskonzern Serco und dessen Tochterfirmen ORS sowie European Homecare.35 Diese Unternehmen betreiben Geflüchtetenunterkünfte und verdrängen mit Dumping-Preisen etablierte Wohlfahrtsverbände, wie die Caritas oder die AWO. Ihre niedrigen Kosten resultieren unter anderem aus dem Verzicht auf gut ausgebildetes Personal.

Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern kritisiert European Homecare scharf: „Niedrige Löhne und überlastete Betreuungspersonen sollen in vielen Einrichtungen an der Tagesordnung gewesen sein. Diese Lohndumping-Praktiken führten zu einer schlechten Qualität der Betreuung, da die Mitarbeiter:innen kaum ausreichend für die anspruchsvolle Arbeit in Flüchtlingsunterkünften qualifiziert seien.“36

Auch der Mutterkonzern Serco machte deshalb in der Vergangenheit immer wieder Schlagzeilen –wegen schlechter Arbeitsbedingungen, Misshandlung und Einschüchterung von Geflüchteten und mit vertragswidrigen Handlungen.37

Das Unternehmen steht auf der Liste der Top-100-Rüstungskonzerne und verwaltet nicht nur Militärstützpunkte und Gefängnisse, sondern beteiligt sich an der Überwachung von Geflüchteten in verschiedenen Ländern.

Serco schafft also als Kriegs-Konzern Fluchtgründe und profitiert gleichzeitig von Steuergeldern für die Unterbringung Geflüchteter.

Das Geschäftsmodell ist zynisch, aber es trägt. In Nordrhein-Westfalen wurden im November 2024 von den damals insgesamt 57 landeseigenen Sammelunterkünften bereits 19 – und damit jede Dritte – von Serco betreut.38

Namentlich waren das Ende 2024 die Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) Bonn39, Köln, Unna und Essen, die Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) Sankt Augustin, Wegberg, Kreuzau40, Schleiden, Rees I, Rees II, Rheinberg, Weeze I und II, Marl, Schöppingen und die Landesnotunterkünfte (NU): Düsseldorf-Süd, Krefeld-Forstwald, Ratingen-Breitscheid, Remscheid, Wuppertal-Elberfeld und Finnentrop41.42

Die ARD-Sendung MONITOR monitor zeigte am Beispiel einer Unterkunft in Hahn (Rheinland-Pfalz), dass Serco nach Abzug der Kosten eine Gewinnspanne von 66,8 Prozent erzielt – finanziert aus Steuergeldern.43 Kein Wunder, dass auch andere Unternehmen auf den Markt drängen.

Die skandinavische Firma Hero Services betreibt inzwischen 13 Unterkünfte in Deutschland, darunter zwei in NRW: Die Unterbringungseinrichtung (UE) Selm44 45 und die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) Haltern am See46. Die Adolfsen-Brüder, die das Unternehmen führen, werden in einer Osloer Zeitung als „Norwegens am wenigsten bekannte Milliardäre“ betitelt. Die norwegische Historikerin und Buchautorin Linn Herning kritisiert die Brüder als „Wohlfahrtsprofiteure“.47

Allrounder

Einige Firmen bieten Komplettlösungen an und verdienen in mehreren Bereichen.

European Homecare (EHC), Serco und ORS treten nicht nur als Betreiber, sondern auch als Verpflegungsdienstleister auf (z.B. in der ZUE Haltern am See)48. In Weeze I und Weeze II ist EHC „Betreuungsdienstleister“, während der Flughafen Niederrhein die Räumlichkeiten vermietet und für die Verpflegung zuständig ist.49 In der EAE Köln ist EHC nicht nur Betreiber, sondern stellt auch Sanitäter*innen und Ärzt*innen. Auch im Abschiebeknast Büren ist EHC für die Krankenpflege zuständig.

Die Sicherheitsfirma WISAG bietet gemeinsam mit ihrer Tochterfirma Schubert einen Facility-Service an, u. a. in den Bereichen Sicherheit, Gebäudereinigung, Catering und Medizintechnik.

Die CIBORIUS Gruppe wirbt mit einem „Rundum-Paket“ für Erstaufnahmeeinrichtungen, das von Sicherheitsdiensten über Sprachmittlung bis zur Berufsberatung geht.

Die Firma Freud Group bietet neben Security-Diensten auch Reinigungsservices und Container zur Unterbringung an.

Die Firmen bewerben ihre Rund-Um-Pakete offensiv auf ihren Websites. In welchen Unterkünften sie konkret tätig sind, ist nicht öffentlich.

2.2 Containerfirmen

An der Unterbringung von geflüchteten Menschen verdienen auch lokale Immobilieninvestor*innen, private Eigentümer*innen, sowie Hotelketten oder Gewerbetreibende mit. Deren Namen werden in der Regel nicht öffentlich.

Bekannt sind allerdings einige Containerfirmen, die ihr Geld u.a. mit der Bereitstellung von Containern als Geflüchtetenunterkunft verdienen. So stellt die Firma Algeco etwa die Container der nordrhein-westfälischen Unterkunft ZUE Neuss.50

Bundesweit agieren außerdem die Firmen Conliving GmbH, Kleusberg, Losberger De Boer, ELA Container, ProContain, BplusL sowie die Firma Containex, die 2015 in einem Flyer speziell mit der Bereitstellung von Containern für Unterkünfte warb.51

2.3 Sicherheit und Überwachung

Die Sicherheitsbranche boomt, nicht zuletzt durch die Überwachung von Geflüchtetenunterkünften: Innerhalb von 10 Jahren von 2015 bis 2024 hat sich der Umsatz der gesamten Branche verdoppelt.52

In den Unterkünften sind Sicherheitsunternehmen zum Schutz, aber auch zur Be- und Überwachung der Bewohner:innen zuständig. In diesem Bereich gibt es bundesweit besonders viele Beschwerden, die von Diskriminierung über offenen Rassismus bis hin zu Gewaltanwendung und Misshandlung reichen.53 Auch in den Berichten der Kölner Ombudsstelle für Flüchtlinge werden die Verfehlungen der Sicherheitsdienste seit Jahren immer wieder thematisiert.54 Schulungen zu Gewaltschutz seien laut Stadtverwaltung zwar Pflicht, allerdings würden „aufgrund der angespannten Haushaltslage (…) derzeit nur die notwendigen Schulungen bewilligt.“55

Im Jahr 2014 gab es in der Unterkunft Burbach in NRW einen Skandal, der bundesweit für Schlagzeilen sorgte: Geflüchtete wurden vom Wachpersonal massiv misshandelt, 18 Mitarbeiter wurden strafrechtlich dafür verurteilt.56

Laut einer Kleinen Anfrage von 2016 wurden die Sicherheitsfirmen in NRW bis dato offenbar gar nicht vom Land oder der Kommune beauftragt, sondern von den jeweiligen Betreuungsunternehmen, also z.B. European Homecare. Kontrolliert worden seien die Sicherheitsfirmen lediglich durch „mobile Kontrollteams der Bezirksregierungen“.

Tobias Sylvan und Marcel Siepmann haben für ihre Dokumentation „Rechts und gewalttätig? Security ohne Kontrolle“ (2023, MDR Investigativ) zu Rassismus und Übergriffen in einer Unterkunft in Suhl (Thüringen) recherchiert. Sie berichten von täglichen Schikanen und offen rechtsextremen Security-Mitarbeitern der Firma City Schutz GmbH. Diese Firma ist erst durch die Bewachung von Geflüchtetenunterkünften richtig groß geworden und konnte ihren Umsatz so vervielfachen.57 Im ostdeutschen Raum ist sie heute führend.

In der Doku ist ein Video zu sehen, das den City Schutz-Mitarbeiter – und stadtbekannten Neo-Nazi – Benni W. dabei zeigt, wie er hochaggressiv Bewohner:innen der Unterkunft bedroht. Nur vier Wochen wurde er dafür von City Schutz suspendiert und durfte nach einem Deeskalationstraining wieder arbeiten.58 Das ist nur ein Beispiel unter vielen für die großen Probleme, die die Branche mit Rechtsextremismus hat.

Um zu verhindern, dass bekennende Faschisten bei Security-Firmen arbeiten, wurde 2019 das sogenannte „Bewacherregister“ eingeführt. Im Jahr 2019 meldete der Verfassungsschutz bundesweit mindestens 347 potentielle Sicherheitsmitarbeitende, die Reichsbürger- oder Rechtsextremismus-Hintergrund hatten. Davon wurden 70 Prozent trotz dessen eingesetzt.59

Der größte Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen in Deutschland ist – mit 1,21 Milliarden Euro Umsatz, 20.000 Mitarbeitern und über 90 Standorten – die schwedische Firma Securitas. Securitas war 2015 in den Schlagzeilen, weil sie in der Unterkunft Heidenau (Sachsen) einen Neonazi beschäftigte, was erst durch Antifa-Recherchen öffentlich wurde.60 2018 gab es einen weiteren Fall in Chemnitz, wo ein Securitas-Mitarbeiter sich an Hetztjagden auf Geflüchtete beteiligte.61 In der Schweiz wurden sogar 14 Mitarbeitende von Securitas durch das Schweizer Staatssekretariat für Migration (SEM) suspendiert, nachdem Geflüchtete körperlich verletzt, misshandelt und bestraft worden waren.62 Amnesty International erhob in seinem Bericht 2021 schwere Vorwürfe gegen Securitas: „Die für diese Recherche gesammelten Fälle und Informationen deuten auf schweren Missbrauch hin. Dieser erfüllt in einzelnen Fällen den Tatbestand der Folter oder anderer Misshandlungen nach internationalem Recht. Und die völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz verletzen könnten“.63

In NRW dominiert die Firma Kötter Security aus Essen bei der Bewachung von Unterkünften.64 Kötter ist mit 722 Millionen Euro Umsatz die zweitgrößte Securityfirma Deutschlands und wird in zahlreichen Unterkünften bundesweit eingesetzt. Auch Kötter musste sich in der Vergangenheit für Misshandlungsvorwürfe gegen seine Mitarbeitenden verantworten.65

Weitere Firmen in NRW-Unterkünften sind: Adler Watch, Samson, Bewa, Allservice, SET GmbH, PMC Stadtlohn, ADU, Prodiac, KWS, Freestage, Ok Security, MSS Sicherheitsdienst, WOS Westfälische Ordnungs- und Sicherheits GmbH, Delta Security Service GmbH, PMC Sicherheitsdienste und Eventservice und Agsus.66

3. Geschäftsmodell Versorgung

3.1 Verpflegung

Das rheinische Catering-Unternehmen apetito beliefert neben Firmen, Kindertagesstätten und Seniorenheimen auch zahlreiche Geflüchtetenunterkünfte mit Essen.

In einem Lokalzeitungsartikel67 von 2015 wird beschrieben, wie sich das Unternehmen extra Gerichte überlegt hat, um damals „bundesweit knapp 90 Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge“ zu beliefern. Diese Gerichte werden in dem Artikel reißerisch als „spezielle Flüchtlingskost“ bezeichnet. Die Westfälischen Nachrichten berichteten damals gar von einem „Umsatzsprung“ bei apetito, das damals „Essen im Wert von fast 14 Millionen Euro“ an Geflüchtetenunterkünfte verkauft hatte.68 Aktuelle Zahlen sind nicht öffentlich.

Ein weiterer Groß-Profiteur ist die weltweit agierende Firma Sodexo Group. Sodexo hat seinen Sitz in Frankreich, ist börsennotiert und gehört zu den 50 größten Arbeitgebern weltweit – unter anderem in der Kriegslogistik.69

In NRW ist/ war die Catering-Firma MMT Healthcare GmbH mit Sitz in Essen zuständig für die Verpflegung einiger Unterkünfte, u.a. für die Landesnotunterkunft Dorstener Straße in Herne70, die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) für geflüchtete Menschen in Haltern am See71, die ZUE Finnentrop72, die Containersiedlung und Landesnotunterkunft Krefeld-Forstwald73.

3.2 Bezahlkarte

Die umstrittenen Bezahlkarten für Geflüchtete bringen Unternehmen wie Secupay, Visa und Mastercard Gewinne ein. Hinter der Bezahlkarte stecken eigentlich drei unterschiedliche Bezahlsysteme:74 So hat Bayern eine Bezahlkarte eingeführt, an der PayCenter und Mastercard mitverdienen. Mecklenburg-Vorpommern hat für seine Bezahlkarte das niederländische Finanzinstitut Yoursafe in Kooperation mit Visa beauftragt.

Alle anderen Bundesländer – darunter NRW ­– nutzen ist die sogenannte Social Card, hinter der die Unternehmen Secupay und Visa stecken. Außerdem verdient das Berliner Unternehmen Publk an der Social Card mit75, das „Bargeldbehaftete Prozesse in Kommunen sowie Landes- und Bundesbehörden“ optimieren will.76

An den historischen Vorläufern der Bezahlkarte verdienten außerdem folgende Unternehmen: Infra-Card, Sodexo (auch: Sodexho, Pluxee) und Wirecard.

Wieviel Geld die Kartenfirmen verdienen, ist geheim. Aber Claudius Voigt vom GGUA hat anhand der Zahlen aus den einzelnen Bundesländern versucht, den Betrag einzugrenzen: Das Land NRW zahlt laut Haushaltsplan 2025 12,5 Millionen Euro an die Kartenfirmen. Hochgerechnet auf alle Bundesländer liegen die Gesamtausgaben schätzungsweise zwischen 60 und 80 Millionen.77

In NRW haben 2025 alle Landesunterkünfte die Bezahlkarte eingeführt.78 Den Kommunen wurde mit der sogenannten Opt-Out-Regelung die Wahl gelassen, ob sie die Bezahlkarte einführen wollen. Mehr als die Hälfte der 396 Kommunen in NRW haben sich dagegen entschieden.79

Kein Wunder, denn die Bezahlkarte produziert nicht nur soziale Exklusion und Diskriminierung, sie ist für die Kommunen auch sehr teuer.

Die Kosten für den Mehraufwand und das zusätzliche Personal tragen die Kommunen selbst. Der GGUA schätzt diese zusätzlichen Kosten auf knapp 87 Millionen Euro für die Kommunen bundesweit, sollten alle die Bezahlkarte einführen.80

1 https://www.merkur.de/politik/dobrindts-migrationswende-so-chaotisch-laufen-deutschlands-abschiebungen-ab-zr-94453521.html

2 https://dserver.bundestag.de/btd/20/126/2012626.pdf

3 https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2025/10/charter-abschiebefluege-teure-symbolpolitik/

4 https://dserver.bundestag.de/btd/21/041/2104103.pdf Punkt 13

5 https://www.merkur.de/politik/dobrindts-migrationswende-so-chaotisch-laufen-deutschlands-abschiebungen-ab-zr-94453521.html

6 https://www.frnrw.de/fileadmin/frnrw/media/downloads/Themen_a-Z/Abschiebung_und_Ausreise/2003130.pdf

7 https://taz.de/Abschiebefluege-mit-Touristik-Konzern/!5865690/

8 https://taz.de/Abschiebefluege-mit-Touristik-Konzern/!5865690/

9 https://lufthansa-city-center.com/de/reisebuero-bonn/westtours-reisen-adenauerallee/

10 http://de.openprocurements.com/tender/2020-rahmenvereinbarung-reiseburodienstleistungen-fur-das-land-nordrhein-westalen-fur-den-zeitraum-v/#doc-2

11 https://taz.de/Abschiebungsfluege-durch-Lufthansa/!5781728/
https://naturfreundejugend-berlin.de/kampagnen/kein-mensch-ist-illegal/deportation-class

12 https://de.deportationwatch.net/en

13 https://tacker.fr/node/10196

14 https://www.freedomfromtorture.org/news-and-stories/we-did-it-privilege-style-pulls-out-of-rwanda-scheme

15 https://de.deportationwatch.net/en/docs/airlines

16 https://de.deportationwatch.net/en
https://www.fluechtlingsrat-mv.de/sundair-uebernahm-abschiebeflug-von-germania/5254/

17 https://x.com/abschiebung_nrw/status/1576175987481419777.

18 https://www.nrz.de/niederrhein/article411326182/raedchen-im-system-welche-rolle-aerzte-bei-der-abschiebung-von-asylbewerbern-spielen.html

19 https://www.nrz.de/niederrhein/article411326182/raedchen-im-system-welche-rolle-aerzte-bei-der-abschiebung-von-asylbewerbern-spielen.html

20 https://www.notarzt-boerse.de/

21 https://www.notarzt-boerse.de/ueber_uns/fluechtlingshilfe/

22 https://ari-dok.org/uploads/mini_cms/publications/2008_27a_Auflage.pdf siehe auch Abschiebungsmedizin – ein einträgliches Geschäft, ANA-ZAR 3/2008, S. 24 und Abschiebungsarzt Koenen hat Angst vor Öffentlichkeit, ANA-ZAR 3/2011, S. 24.

23Angaben aus verlässlicher anonymer Quelle

24 Für ein Beispiel für eine solche Begutachtung rein nach Aktenlage siehe nd, Mohammed B.: Abschiebung vorerst gestoppt. Stadt Duisburg wollte psychisch kranken Kurden in Irak ausfliegen, 05.03.2026.

25 https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/gericht-schneitler-in-pension_aid-22181009

26 https://www.northdata.de/?id=1045735023

27 https://www.abschiebungsreporting.de/zentrale-auslaenderbehoerden-bielefeld-und-essen-sollen-in-handys-schnueffeln-um-abschiebungen-vorzubereiten/

28 https://www.abschiebungsreporting.de/hintergrundrecherche-zentrale-auslaenderbehoerden-nordrhein-westfalen/

29 https://www.mkjfgfi.nrw/system/files/media/document/file/erlass-datentragerauswertung.pdf

30 https://www.mkjfgfi.nrw/system/files/media/document/file/260624_ausweitung_datentraegerauswertung_geschwaerzt.pdf

31 https://netzpolitik.org/2024/abschiebungen-was-niedersachsen-ausgibt-um-geraete-zu-durchsuchen/

32 https://ris.essen.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZRcn9_ClTR22FVNKNQJaw1Bg2isNvD8p08FyWa_lfDfC/Jahresbericht_2024.pdf

33 https://ris.essen.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZRcn9_ClTR22FVNKNQJaw1Bg2isNvD8p08FyWa_lfDfC/Jahresbericht_2024.pdf

34 https://koeln.t-online.de/region/koeln/id_101297312/koeln-auslaenderbehoerde-hat-2025-mehr-als-200-handys-eingezogen.html

35 https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/Fluechtlingsunterkuenfte-traum-renditen-mit-gefluechteten-100.html

36 https://www.fluechtlingsrat-mv.de/wp-content/uploads/2024/10/EHC.pdf

37 https://www.fluechtlingsrat-mv.de/european-homecare-geschaeft-mit-dem-krieg-geschaeft-mit-gefluechteten-ueber-ein-geschaeftsmodell-ohne-moral/10295/

38 https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/fluechtlinge-unterbringung-unternehmen-102.html

39 Die EAE Bonn wurde Ende 2025 geschlossen. Siehe General-Anzeiger, Warum die frühere Ermekeilkaserne bis auf Weiteres leer steht, 10.01.2026.

40 Die ZUE Kreuzau wurde Ende 2024 geschlossen und von der Gemeinde als Unterkunft übernommen, siehe Aachener Zeitung, Gemeinde übernimmt Flüchtlingsunterkunft des Landes, 21.12.2024.

41 Die Landesnotunterkunft Finnentrop hat laut nordrhein-westfälischem Landesfluchtministerium zum Stand 31. Mai 2026 keine aktiven Plätze, ist also nicht im aktiven Betrieb. Siehe Landtag NRW, Vorlage 18/5304.

42 https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-12347.pdf

43 https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/Fluechtlingsunterkuenfte-traum-renditen-mit-gefluechteten-100.html

44 https://herozukunft.de/ue-selm

45 Die Unterkunft in Selm wurde wegen sinkender Zuweisungszahlen von Geflüchteten zum 31.05.2026 in einen „Stand-by-Betrieb“ versetzt: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV18-5304.pdf

46 Bezirksregierung Münster, Bezirksregierung Münster eröffnet Zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge in Haltern am See, 17.12.2025.

47 https://velferdsstaten.no/2015/12/14/nyhetsbrev-10-2015/

48 https://www.bezreg-muenster.de/presse/pressemitteilungen/bezirksregierung-muenster-eroeffnet-zentrale-unterbringungseinrichtung

49 https://www.brd.nrw.de/presse/pressemitteilungen/ein-tag-der-offenen-tuer-der-landesunterkunft-fuer-gefluechtete-menschen

50 https://www.algeco.de/branchenloesungen/wohnkonzepte/

51 https://catalog.containex.com/catalog/CONTAINEX/de/catalogs/CTX-Asylprospekt/pdf/CTX-Asylprospekt.pdf

52 https://www.secupedia.de/news/sicherheitswirtschaft-boomt-marktvolumen-verdoppelt/

53 https://www.br.de/nachrichten/bayern/fluechtlingsunterkuenfte-gewalt-durch-security-mitarbeiter,V7n6vPR

54 https://www.rundschau-online.de/koeln/fluechtlingsunterkuenfte-sicherheitsdienste-erneut-im-fokus-1036804

55 https://www.rundschau-online.de/koeln/fluechtlingsunterkuenfte-sicherheitsdienste-erneut-im-fokus-1036804

56 https://taz.de/Misshandelte-Fluechtlinge-in-Burbach/!5546718/

57 https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/mdr-investigativ/transkript-podcast-investigativ-security-100.html

58 https://www.tagesschau.de/investigativ/mdr/sicherheitsfirmen-rechtsextremismus-100.html

59 https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/mdr-investigativ/transkript-podcast-investigativ-security-100.html

60 https://www.sueddeutsche.de/politik/rechtsextremismus-neonazi-war-wachmann-in-heidenau-1.2632002

61 https://www.n-tv.de/politik/Chemnitz-Hetzer-arbeitete-in-Sicherheitsfirma-article20618414.html

62 http://nau.ch/news/schweiz/amnesty-international-erhebt-vorwurfe-gegen-asyl-sicherheitsfirmen-65930028

63 https://www.nau.ch/news/schweiz/amnesty-international-erhebt-vorwurfe-gegen-asyl-sicherheitsfirmen-65930028

64 https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMD16/12967|1|0

65 https://taz.de/Konflikte-in-Hamburger-Unterkunft/!5296901/

66 https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMD16/12967|1|0

67 https://www.azonline.de/muensterland/apetito-beliefert-fluchtlingsheime-mit-gerichten-internationaler-kuche-1758244?&npg

68 https://www.wn.de/welt/wirtschaft/apetito-liefert-essen-im-wert-von-fast-14-millionen-euro-an-fluchtlinge-1678059

69 https://de.wikipedia.org/wiki/Sodexo

70 https://www.halloherne.de/artikel/fluechtlingsunterkunft-an-dorstener-strasse-startet-60482; die Landesnotunterkunft Herne wurde zum 31.12.2024 geschlossen, siehe Landtag NRW, Vorlage 18/3671.

71 https://www.bezreg-muenster.de/presse/pressemitteilungen/bezirksregierung-muenster-eroeffnet-zentrale-unterbringungseinrichtung ; https://www.haltern.live/haltern-am-see/zue-haltern-am-see-offiziell-in-betrieb-genommen/

72 https://www.bra.nrw.de/presse/eroeffnung-der-zentralen-unterbringungseinrichtung-zue-finnentrop. Die Landesnotunterkunft Finnentrop hat laut nordrhein-westfälischem Landesfluchtministerium zum Stand 31. Mai 2026 keine aktiven Plätze, ist also nicht im aktiven Betrieb. Siehe Landtag NRW, Vorlage 18/5304.

73 http://ausschreibungen-deutschland.de/2482746_Deutschland__Verpflegungsdienste__Verpflegungsdienstleistung_fuer_die_Containersiedlung_2026_Duesseldorf

74 https://zevedi.de/efinblog-bezahlkarte-fuer-asylbewerberinnen/

75 https://www.socialcard.de/impressum/

76 https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R006296

77 https://www.ggua.de/fileadmin/downloads/tabellen_und_uebersichten/Kosten_der_Bezahlkarte.pdf

78 https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-beginnt-mit-ausgabe-der-bezahlkarte-fuer-gefluechtete

79 https://www.frnrw.de/top/nein-zur-bezahlkarte-ratsbeschluesse-aus-nordrhein-westfaelischen-kommunen.html

80 https://www.ggua.de/fileadmin/downloads/tabellen_und_uebersichten/Viel_Geld_fuer_nichts.pdf

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